Fami­li­en­zentrum

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Zwei so unter­schied­liche Einrich­tungen haben sich zusam­men­getan um ein Fami­li­en­zentrum zu werden. Wie soll das funktionieren?

Schon vor einigen Jahren begann zwischen beiden Einrich­tungen eine lockere Zusam­men­arbeit, indem wir begannen den Later­nen­umzug gemeinsam zu gestalten. Eltern und auch Erzieher fanden diese Idee so gut, dass die Zusam­men­arbeit weiter
entwi­ckelt werden konnte.

So kam es vor, dass Kinder die keine Lang­zeit­be­treuung bei den „Lang­strümpfen“ mehr benö­tigten, nach Absprache mit den Eltern, in die Kinder­ta­ges­ein­richtung „St. Johannes“ wech­selten. Die räum­liche Nähe beider Einrich­tungen, ermög­lichte es den Erziehern der „Lang­strümpfe“, die Kinder durch mehrere Besuche auf ihren bevor­ste­henden Wechsel vorzubereiten.

Weitere Ideen kamen zustande, so dass Kinder aus beiden Einrich­tungen die Möglichkeit hatten und haben, an gemein­samen Akti­vi­täten, wie z.B. Reiten, Rücken­schule usw. teilzunehmen.

Eltern der „Lang­strümpfe“ nehmen die Angebote der Eltern­be­ratung in der anderen Einrichtung war und umge­kehrt haben Eltern von St. Johannes die Möglichkeit an Eltern­kursen, wie „Starke Eltern – Starke Kinder“ teilzunehmen.

Diese „Gegen­sei­tigkeit“ wollen wir in den nächsten Monaten und Jahren noch weiter ausbauen um Kindern und Eltern noch mehr Möglich­keiten bieten zu können.

Ab Sommer 2011 möchten wir nun unsere neuste Idee verwirk­lichen. Da „Die Lang­strümpfe“ einen sehr langen Betreu­ungs­zeitraum vorweisen, werden sie die Rand­grup­pen­be­treuung für die St. Johannes Tages­ein­richtung mit übernehmen. Da die Voll­be­rufs­tä­tigkeit von zwei Eltern­teilen in „St. Johannes“ nur wenig vorkommt, haben sie ihre tatsäch­lichen Öffnungs­zeiten auf den Bedarf der Eltern abgestimmt.

Trotzdem gibt es Einzel­fälle, die eine längere Betreu­ungszeit benö­tigen. Ab Sommer 2011 stehen „Die Lang­strümpfe“ für solche Fälle zur Verfügung und fangen Kinder in den frühen – oder späten Stunden auf. Es ist ange­dacht, dass Kinder, die schon früh zu den „Lang­strümpfe“ kommen, dann zu den Öffnungs­zeiten der „St. Johannes“ Tages­ein­richtung von einer Erzie­herin gebracht werden. Umge­kehrt geschieht das in den späten Nach­mit­tags­stunden, in denen eine Erzie­herin von „St. Johannes“ ihre Kinder, die einen langen Betreu­ungs­bedarf benö­tigen, zu den „Lang­strümpfen“ bringt.

So wird keine zusätz­liche Tages­mutter benötigt, die Kinder werden gut betreut, können weiter mit anderen Kindern spielen und bekommen in den späten Abend­stunden noch ein kleines Abend­essen. So “ können auch Eltern der Tages­ein­richtung „St. Johannes“ beruhigt ihrer Berufs­tä­tigkeit nach­gehen. Mit diesem Angebot werden wir die Eltern in einer vorher noch nicht bekannten Weise unterstützen.